30. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 0 Kommentare

Meine ersten acht Jahre im Internet – eine WWW-Chronik

Seit meinem siebten Lebensjahr weiß ich, dass Lebewesen sich entwickeln. Gezeigt wurde es mir damals am Beispiel der Pokémon: “Hey! BISASAM entwickelt sich.” Später verstand ich mit den Digimon dann noch, dass so eine Entwicklung auch rückwärts verlaufen kann. Heute interpretiere ich das so, dass sie nicht immer positiv sein muss.

Meine Anfangsjahre in “diesem Internet”

Ich selbst bin jetzt seit mehr als acht Jahren regelmäßig online. Angefangen hat alles mit 12 oder 13. Damals habe ich online gegen andere Nutzer Minigolf, Billard und Bomberman gespielt. Ich war sogar Mitglied in einem Bomberman-Clan. Echt jetzt. 2005 habe ich mich dann im lokalen Netzwerk Team-Ulm.de angemeldet. Das tägliche soziale Surfen begann. (weiterlesen)

23. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 3 Kommentare

Von Äpfeln und Birnen

Zur Zeit bin ich im E-Reader-Rausch. Klicke mich durchs Netz, von einem Tipp zum nächsten. Schaue mir neue Modelle an und warte auf die Ankündigung eines Kindle 5, weil ich von meinem Kindle 3 dieses Jahr noch gerne auf einen mit Touchscreen umsteigen möchte. Bei den Büchern macht das zwar keinen Unterschied, aber bei Zeitungen schon, die sind in der Regel nicht für die Joystick-Navigation optimiert.

In meiner Informations-Sucht habe ich auch verschiedene Tests von E-Book-Readern angeschaut und gelesen. Dabei ist mir immer wieder ein Umstand ins Auge gesprungen: Die Tester scheinen es grundsätzlich für angebracht zu halten, E-Book-Reader mit einem Tablet PC (in der Regel ist es – oh Überraschung – das iPad) zu vergleichen. (weiterlesen)

19. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 0 Kommentare

Wie man im 21. Jahrhundert Zeitung liest. Oder auch nicht. [Update]

Ein junger Student macht sich so seine Gedanken darüber, ob er nicht eine Zeitung abonnieren möchte. Und wenn ja: Welche? Also testet er einige Probe-Abos – namentlich die ZEIT, die Süddeutsche und die taz. Inhaltlich ist er mit allen sehr zufrieden. Aber Texte auf übergroßen, schwer zu bändigenden Papierkolossen zu lesen erscheint ihm nur bedingt praktisch.

Deshalb macht er sich auf die Suche nach anderen Formaten. Er liest natürlich auch online auf den Websites der Zeitungen, aber das Angebot dort ist ihm doch etwas zu eingeschränkt. Außerdem hat unser Student einen praktischen eBook-Reader. “Ich hab’s!”, ruft besagter Student eines Tages voller Begeisterung. “Ich lese die Zeitungen ab jetzt digital, als ePaper!” (weiterlesen)

15. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 0 Kommentare

“That’s what deadly means”

“Die Kettenviper gilt wegen ihres extrem wirksamen Giftes und ihres häufigen Auftretens im Siedlungsbereich als gefährlichste Schlange Südostasiens; pro Jahr werden dieser Art etwa 900 Todesfälle zugeschrieben” (Wikipedia). Auf YouTube gibt es ein Video, das zeigt, was ein Tropfen Gift einer Kettenviper mit dem Blut ihres Opfers anstellt:


(via spiegeloffline)

Als ich das gesehen habe, musste ich sofort an diesen Ausschnitt aus “Die Letzten ihrer Art” von Douglas Adams denken:

“Could we perhaps take a snake bite detector with us to Komodo?”
“Course you can, course you can. Take as many as you like. Won’t do you a blind bit of good because they’re only for Australian snakes.”
“So what do we do if we get bitten by something deadly, then?”
He blinked at me as if I was stupid.
“Well what do you think you do?” he said. “You die of course. That’s what deadly means.”

Ich denke nach obigem Video versteht man vielleicht noch ein bisschen mehr, was “tödlich” wirklich bedeutet. Ein Matschbrei in den Adern.

12. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 0 Kommentare

Irgendwie geht das alles nicht konform

Wir lernten eure Zeit nie leben
und das regt uns tierisch auf
Wir glauben manchmal ihr verarscht uns
und ihr wart so niemals drauf

Ohne Ahnung von der Zukunft
ohne Ahnung was da war
Wir klagen euch und eure Zeit an
ihr wart niemals wirklich da

Und nur weil wir so feige sind
rechtfertigt das nicht euer Glück
Und obwohl wir so feige sind
wir lieben dieses alte Stück
Kommt gebt uns diese Zeit zurück
Ach bitte gebt uns diese Zeit zurück

10. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 0 Kommentare

Ein neuer Blick auf die Welt [Update]

Gestern bin ich auf die Arbeiten von Julius von Bismarck aufmerksam geworden. Ich weiß nicht, wie bekannt er ist, aber ich selbst hatte bis jetzt noch nie von ihm gehört. Friedemann Karig twitterte dann am Montag Mittag ein Video, auf dem Julius von Bismarck die Freiheitsstatue auspeitscht.

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8. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 0 Kommentare

Flausch

Ein Strom fließt
in diesem Moment
Ein Strom fließt

Wenn das Herz atmet
und die Lunge glüht
und die Wangen werden leicht

Verbinden sich Ströme
zu einem Strom
Werden weich
So verschissen weich

5. Juli 2012 ¦ von Moritz ¦ 0 Kommentare

Sandstrand

Unten am Bach fließt das Wasser
Tag für Tag in Richtung Meer
Irgendwann kommt es an
vermischt sich mit der Endlichkeit

Ich hab keinen Sandstrand
und auch kein Schlandland für dich
Ich hab nur Hände, die sind leer
und eine Mär von guten Zeiten
ohne Fragen, nur wir wissen
– selbst bestimmt – wohin wir reisen

Von hier kann man das Meer nicht sehen
nur Wasser plätschert, und der Bach
steht felsenfest vor unsrer Haustür
Du suchst – und findest Fragezeichen

Ich hab keinen Sandstrand
und auch kein Schlandland für dich
Ich hab nur Hände, die sind leer
und eine Mär von guten Zeiten
viele Fragen, nur du weißt
– selbst noch nicht – wohin du reist