Linktipps #5 / Überwachung geht uns alle an, NSA yourself und eine Anleitung zum Händetrocknen

  • SciLogs: Sollten sich „anständige Bürger“ wegen der Überwachung sorgen? – Ein Erfahrungsbericht aus den Schattenkriegen // „Wir sollen uns doch bitte nicht so aufregen. Vor ein bisschen Überwachung und ausufernden Sicherheitsbehörden hätten ‚anständige Bürger‘ doch gar nichts zu befürchten. Wir sollten doch laut Sylvia Braun auf FOCUS.de einfach einsehen, dass ‚es gut ist, bestimmte Daten der User im Netz zu speichern.‘ Wenn es beim Fangen von Terroristen und Kriminellen hilft, sollte es uns doch Recht sein! […] Manchmal, wenn ich dieses leichtfertige Verspielen unserer Bürgerrechte nicht mehr aushalte, erzähle ich von dem, was ich selbst erlebt habe. Und das will ich, aus Respekt vor dem Mut von Edward Snowden, heute erstmals auch online tun.“
  • Spreeblick: NSA yourself // „Wer über einen Gmail-Account und Chrome verfügt, kann ganz leicht selbst mal NSA spielen und in den Meta-Daten der eigenen Mails schnüffeln. Mit Immersion vom Massachusetts Institute of Technology (MIT).“
  • juna im netz: Von Zwangsbasteln und Beruhigungspuzzlen // „Wenn ich diese Woche mal kurz für mich zusammenfassen müsste, kämen die Wörter ‚Enttäuschung‘ und ‚Scham‘ zuhauf vor. Ich bin enttäuscht, wie unsere Menschenrechte mit Füßen getreten werden und wie Demokratie verstanden wird, ich schäme mich für das Verhalten der obersten Repräsentanten dieses Staates und dafür, dass sich nicht mehr von uns öffentlich empören. Die ganze Woche las ich die Frage: ‚Wieso sind nicht mittlerweile tausende Menschen in Berlin auf den Straßen?‘ Und einer meiner Lieblingstwitterer schrieb resigniert: ‚Lenin sagte: ,In Deutschland ist Revolution unmöglich, weil man dazu den Rasen betreten müsste‘‘. Hm. Aber woher kommt das denn? Schauen wir doch mal auf die Erziehung unserer jüngsten Systemmitglieder. Neulich, im Kindergarten…“
  • Süddeutsche Zeitung: Begleiter // „Verlässlicher Partner oder Stalker, Geschwister oder Konkurrenten, Gefährte auf Zeit oder über den Tod hinaus: Geschichten über Nähe und Distanz, von den Volontären der ‚Süddeutschen Zeitung‘.“

Video: Ihr kennt das sicher: Man wäscht sich irgendwo die Hände und zum Abtrocknen gibt es nur Papiertücher. Von denen braucht man drei, vier, fünf bis die Hände richtig trocken sind. Denken die meisten und dachte auch ich. Aber Tatsache ist: Eines reicht vollkommen aus.

(via lubriKANT)

Veröffentlicht von

Moritz

Hallo, ich bin Moritz (@script0r). Ich studiere Konfliktforschung in Augsburg und blogge u.a. über Gesellschaft, Politik und Computerkram.

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