Screenshot von zockzero.de

Back to zero!

Dieses Blog ist nicht so richtig, wie ich es mir zu Beginn vorgestellt habe. In meiner Vorstellung war es ein lebendiger Ort, mit spannenden Artikeln und Diskussionen. Tatsächlich herrscht meist Ruhe im Karton.

Das liegt vermutlich daran, dass ich es bei unregelmäßigen Beiträgen über vollkommen unterschiedliche Themen belasse. Mal geht es um politische Theorie, dann wieder um Fußball. Thematisch ist „Laute irrt“ ein wirrer Mix, bei dem nicht einmal ich selbst durchblicke.

Daran werde ich nichts ändern. Weil ich es ganz praktisch finde, genau so einen Ort zu haben. Einen Ort, an dem ich einfach das veröffentlichen kann, was ich veröffentlichen will. Meine kleine Ablagestelle im Internet.

Trotzdem hätte ich gerne ein Projekt, das besser (und vor allem interaktiver) läuft. Deshalb habe ich eine neue Seite aufgezocken. Starthilfe gab es dabei auf einem Workshop von Richard Gutjahr zum Thema Bloggen, den ich als Krautreporter-Unterstützer kostenlos besuchen durfte. Auf diesem Vortrag habe ich zwei Dinge begriffen, die ich davor zwar bereits wusste, aber bis dato konsequent links liegen gelassen habe:

  1. Ich brauche Regelmäßigkeit. Ein bisschen bloggen hier, ein bisschen bloggen da – das funktioniert nicht, wenn man seinen Leser_innen einen Grund geben will, häufig vorbeizuschauen und sich zu beteiligen.
  2. Ich brauche ein Thema. Etwas, worauf ich mich konzentrieren kann. Etwas, für das eine bestimmte Zielgruppe mein Interesse teilt.

 

Manche von euch wissen vielleicht, dass ich ursprünglich als Spiele-Blogger für das ehemalige Wii-Magazin ziiro (zuvor WiiAreFree) angefangen habe. Erst nach dem Ende von ziiro habe ich mich beim Bloggen auf andere Themen (u.a. Politik und Gesellschaft) konzentriert, die Welt der Computerspiele aber nie aus den Augen verloren. Seit einigen Monaten beschäftige ich mich zudem wieder aktiv mit Spielen und schreibe Game-Reviews für die Südwest Presse.

Deshalb habe ich Spiele zu meinem neuen Projekt gemacht. Besser gesagt: Freie und kostenlose Spiele. Denn – auch das dürfte langjährigen Leser_innen bekannt sein – ich bin seit vielen Jahren ein Anhänger von OpenSource-Games und auch Free2Play-Titel beobachte ich mit Spannung – wenn auch deutlich kritischer.

Mein neues Projekt heißt zock zero und ist ein Magazin für freie und kostenlose Spiele. Nach und nach will ich dort eine Sammlung von OpenSource-, Freeware- und Free2Play-Spielen erstellen. Für Spieler_innen, deren Geldbeutel es nicht hergeben, dass sie sich jeden Monat neue Spiele kaufen. Und für die, die wie ich die OpenSource-Bewegung schätzen und es einfach nur großartig finden, dass da draußen irgendwelche Menschen in ihrer Freizeit offene Strategiespiele, Ego-Shooter und viele andere Titel basteln.

Also: Wenn ihr gerne am Computer spielt, dann hier entlang. Für alle anderen habe ich hier ein Video von einer GRUNDIG-Waschmaschine.

Veröffentlicht von

Moritz

Hallo, ich bin Moritz (@script0r). Ich studiere Konfliktforschung in Augsburg und blogge u.a. über Gesellschaft, Politik und Computerkram.

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