Clausnitz

Was da vor zwei Tagen in Clausnitz passiert ist, macht mich sprachlos. „Der deutsche Angstmob begrüßt die, die dem Tod von der Schippe gesprungen sind“, schreibt Jan Böhmermann auf Twitter. Wenig später kommt heraus, dass der Leiter des Flüchtlingsheims vor Ort AfD-Mitglied ist. Es liegt nahe, dass die Rechten von ihm wussten, wann der Bus mit den Asylsuchenden ankommt.

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What did you learn from Iraq? Foto: Alisdare Hickson (auf Flickr unter CC BY-SA 2.0)

Wieso man Terrorismus verstehen muss

Torsten Krauel hat in der WELT einen Kommentar zu „Terrorverstehern“ geschrieben, der einige interessante Ansatzpunkte enthält, im Ganzen aber vor allem eines ist: Unglaublich einseitig.

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Auch im Vietnamkrieg verhieß der Stacheldraht nichts Gutes. Heute machen wir damit Grenzen dicht. Damals wurden aus dem Draht Käfige für Menschen gebaut. Foto: Moritz C

Flüchtlingskrise – Aus Bildern lernen

Im vietnamesischen Ho-Chi-Minh-Stadt gibt es ein Kriegsopfermuseum und in diesem Museum befinden sich mehrere Bildergalerien, die die Opfer des Vietnamkrieges zeigen. Zweifellos stellt das Museum den Krieg sehr einseitig dar und ich bin der Meinung, dass man nicht plakativ jedes dieser Bilder zeigen muss, um die Grausamkeit des Krieges zu verdeutlichen.

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Geschwisterliebe

Das hier ist mein Beitrag zu meiner Blog-Parade Welche deiner Ansichten hast du grundlegend geändert? Und wieso?

Es gibt Themen, über die denke ich sehr viel und vor allem ausführlich nach, nur um dann am Ende noch immer nicht in der Lage zu sein, mir eine eigene Meinung zu bilden. Es gibt aber auch Themen, da klappt das mit der Meinungsbildung sehr schnell. Dinge, über die ich fast nie nachdenke. Aber wenn ich es dann tue, habe ich keinerlei Probleme, mich festzulegen.

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Native Advertising: Dies ist (k)eine Werbung!

In der aktuellen Folge des „Neo Magazin Royale“ nimmt Jan Böhmermann „das Märchen auseinander, die YouTube-Stars wären besonders ‚authentisch‘.“ Die Grundaussage des Beitrags: Viele YouTuber_innen verstecken sich hinter ihrer vermeintlichen Authentizität, verdienen aber tatsächlich viel Geld, in dem sie mit nicht oder mangelhaft gekennzeichneter Werbung ihr (vornehmlich junges) Publikum an der Nase herumführen.

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Ein Leben voller Geschichten

In der Politik bekommt man auf eine Frage meist viele verschiedene Antworten. Mit denen kann man dann persönlich mehr oder weniger anfangen. Entscheidend ist dabei interessanterweise nicht, ob eine Antwort am Ende richtig oder falsch ist. Denn um das zu wissen, müsste man schon in die Zukunft sehen. Besser gesagt: In mehrere „Zukünfte“, weil man ja jede einzelne Antwort auf ihre Richtigkeit überprüfen müsste.

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MQ-9A „Reaper“ der U.S. Air Force. Foto: U.S. Air Force/Paul Ridgewa (gemeinfrei)

"Neue" Gewalt durch Drohnen?

Ein Mann sitzt in einem Raum, eine Hand an einem Joystick. Der Mann ist Soldat. Er wartet. Dann drückt er auf einen Knopf und auf der anderen Seite der Erdkugel sterben zehn Menschen. Szenen wie diese sind heute Alltag und sie alle haben eine besondere Eigenschaft: Die physische Distanz zwischen „Täter_in“ und „Opfer“. In den Medien liest man in diesem Zusammenhang häufig, dass dieser Umstand bei den Pilot_innen die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung senke. Ich glaube, mit dieser Aussage macht man es sich zu einfach.

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Überwachungskamera – Foto: Pixaybay (CC0)

Über "gute" und "schlechte" Totalüberwachung

Ein Geheimdienst mit 91.015 hauptamtlichen Mitarbeiter_innen, der potentiell jeden überwacht: Arbeitskräfte, Familien, ja sogar Kinder und Jugendliche. Unabhängig davon, ob diese Menschen tatsächlich je etwas Illegales getan haben. Wer sich in irgendeiner Form „auffällig“ verhält, macht sich verdächtig – der Geheimdienst verschafft sich dann in kürzester Zeit einen Blick in die Küche, ins Wohnzimmer und natürlich auch ins Schlafzimmer – kurzum: ins gesamte Leben des/der Verdächtigen.

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Zeitungsleser. Foto: Pixabay (CC0)

Warum Medien nicht objektiv berichten (können)

Der freie Journalist Daniel Bröckerhoff hat auf seiner Website in der Beschreibung seiner Grundsätze einen simplen Satz stehen: „An neutralen Journalismus und völlig objektive Beobachter glaube ich nicht.“

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